Achtsamkeit

entspringt dem Zen-Buddhismus und definiert eine innere Haltung bewertungsfreier Wahrnehmung des Selbst, der Mitmenschen und der Umwelt im Hier und Jetzt.

„Unter Achtsamkeit wird in der Alltagspsychologie meist Aufmerksamkeit verstanden. Im psychotherapeutischen Bereich ist seit dem Aufkommen körperorientierter Verfahren in den 1960er und 70er Jahren eine Bedeutungsverschiebung in Richtung eines Verständnisses von Achtsamkeit festzustellen, das aus der buddhistischen Tradition stammt. Im Englischen ist für diese Auffassung mittlerweile der Begriff mindfulness in Verwendung.“ Quelle: Wikipedia

 

Je öfter Du Dich wohl in Deiner Haut fühlst, desto eher sehnt sich Dein ganzes Wesen nach diesem Zustand und lässt es auch zu.

 

 

 

Langjährige Studien belegen, dass angewandte Achtsamkeit seelisch-körperliche Selbstheilungskräfte fördert und chronische Schmerzen lindert.

Von unserer ersten Lebenssekunde an lernen wir. Durch Lernprozesse werden Neurone in unserem Gehirn zu sog. „Bahnungen“ vernetzt und „kodiert“. Je öfter wir eine Handlung ausführen, etwas fühlen und denken, desto intensiver bilden sich diese Bahnungen aus und werden von sich aus aktiv. Um störende und unliebsame Gewohnheiten zu überwinden, müssen wir diese Kodierungen, bzw. Bahnungen transformieren. Dieser Prozess der Neu-, bzw. Enkodierung erfordert regelmässiges Training unseres gesamten Organismus. Der Wille alleine reicht daher nicht! Unserere Hirn- und Stoffwechselfunktionen, unbewussten Körperreaktionen, seelischen Empfindungen, bewussten Handlungen und Gedanken benötigen regelmässige Übung, um sich auf neue Weisen miteinander zu vernetzen.

Die Achtsame Körpertherapie verknüpft deshbalb wirkungsvolle Übungen aus dem MBSR, Qi Gong, Yoga und diversen Selbstverteidigungstechniken mit modernen Ansätzen körperpsychodynamischer Methoden, wie die Tanztherapie sowie die integrative und konzentrative Bewegungstherapie, um ungesunde Reaktionsbildungen durch neue zu ersetzen.